Gewonnen-Gefeiert-Gewonnen

Unter diesem Motto stand das vergangene Wochenende bei den Erfurter Wasserballern.

Am Samstagvormittag legte unsere neuformierte U13 der Jahrgänge 04 und jünger den Ball vor und konnte gegen das mixed Team aus Gera/Eisenach mit 12:3 den ersten Sieg an diesem Tag erspielen. Besonders schön waren hier die Spielzüge von Lorenz Hauser, Simon Bergmann und Laurenz Jentzsch, welche stets für Torgefährlichkeit sorgten. 

Im Anschluss konnte dann die U17 von Trainer Sven Fischer mit einem 11:5 (4:0; 3:1; 2:4; 2:0) gegen den Eisenacher SSV den Einzug in das Thüringer Pokalfinale perfekt machen. In einem über weite Strecken souveränen Auftritt mit schnellem Umschaltspiel lag das Team trotz schwacher Chancenverwertung zur Halbzeit bereits mit 7:1 in Führung. Zwar gab es am Finaleinzug zu keiner Zeit Zweifel, dennoch sorgten vor allem mangelnde Passqualität im Spielaufbau und einige unglückliche Abwehraktionen vor allem im dritten Viertel für Ballgewinne und Torerfolge der Eisenacher Gastgeber. Centerverteidiger Patrick Schuchardt konnte seine starke Defensivleistung mit zwei Toren noch verfeinern. Kapitän Florian Matzke zeichnete sich mit guter Spielübersicht und als fünffacher Torschütze aus.

U17: Dortmann; Chichua, Heinz(1), Füller(1), Ruhmann, Steinecke(2), Matzke(5), Dargel, Wolf, Rajewski, Pydde, Schuchardt(2), Hotze

Gegen Mittag stand dann der erste Test der U13 gegen den SV Halle an. Diese hatten 9:3 gegen Gera/Eisenach zuvor gewonnen. Das Spiel startete ausgeglichen und beide Teams schenkten sich nichts. Das Spiel war sehr taktisch geprägt und zur Halbzeit stand es gerade einmal 1:1. Eine Überzahl durch Marcell Gartai führte dann mit Beginn des dritten Abschnitts zur 2:1 Führung. Spielerisch war unser Team eigentlich kreativer, aber Halle setzte mit platierten Fernschüssen immer wieder nach. Immer wenn unser Team durch Kombinationsspiel oder Überzahl vorlegen konnte, kam prompt die Antwort. Im letzten Abschnitt fehlte einfach die Konzentration den Ball im Tor zu versenken und die Hallenser ballerten noch ein paar Mal platziert aus 8m Entfernung aufs Tor - 4:6 Endstand aus Erfurter Sicht. Halle hat allein 5 der 6 Tore nur durch Fernschüsse erzielt, ein Punkt an dem in der Rückrunde angesetzt werden muss. Insgesamt waren die Trainer Schlag und Rudolph dennoch positiv überrrascht, dass wir eigentlich das Spiel in der Hand hatten. Die einfachen Gegentreffer müssen in der Rückrunde vermieden werden. Nach dem ersten Spieltag ist der SV Halle nun nur ein Tor in der Differenz vor unseren Kids - mit zwei Siegen am letzten Spieltag ist der Pokalsieg noch greifbar. Die Spiele finden am 11.12.2016 in Halle-Neustadt statt.

U13: Bormann; Schneider, Jakob, Kirsch, Heinrich, Reinhardt-Garcia, Heger, Bergmann(4), Lo.Hauser(9), Gartai(1), Ghajati, Jentzsch(2)

Am Samstagabend wurde dann im Bürgerhaus Schmira "50 Jahre Wasserball in Erfurt" gefeiert. Acht der ehemals 14 Gründungsmitglieder konnten begrüßt werden. Der Erfurter Oberbürgermeister Andreas Bausewein beglückwünschte die Wasserballer zu ihrem Jubiläum. Frau Birgit Pelke vom SSB Erfurt und Markus Becherer vom Thüringer Schwimmverband überbrachten ebenfalls ihre guten Wünsche und überreichten Auszeichnungen und Ehrenpräsente an verdienstvolle Wasserballer. Dazu in den nächsten Tagen mehr...

Am Sonntag hieß es dann erneut Pokal. Die U15 machte mit einem 16:5 alles klar gegen den Eisenacher SSV. Konsequent setzte das Team die Zonenverteidigung um und Eisenach hatte wirklich Probleme Akzente gegen unser Team zu setzen. Die Überzahlquote war außerordentlich hoch. Ein besonderer Augenschmauß war die Kombination von Dortmann, Rajewski und Hauser im letzten Abschnitt. Torhüter Erik Dortmann wirft den Ball bis zu Alex Rajewski 5m vor dem Tor, dieser zieht zwei Verteidiger auf sich und tupft den Ball aus dem Flug auf die Hand vor Lorenz Hauser, der im Center frei steht und verwandelt direkt. Der Ball war vom Torabwurf bis zum Netz nur knapp drei Sekunden unterwegs. Die Spielfreude der U15 war beispiellos - auf so einer Leistung lässt sich für das bevorstehende Finale am 10.12. in Erfurt gegen den SV Halle aufbauen. 

U15: Dortmann; Chichua, Kirsch, Wolf, Bergmann(3), Dargel(1), Lo.Hauser(4), Al.Rajewski(5), Gartai(3), Ghajati, Jentzsch

Die Herren hatten es mit dem VfL Gera wie erwartet nicht leicht erwischt. Beim letztendlichen 13:10 (4:3; 2:2; 3:4; 4:1) musste es im Schlussgang Kapitän Sven Angelstein mit zwei Treffern richten. Bis zum Ende des dritten Viertels konnten die Ostthüringer die knappen Erfurter Führungen immer wieder ausgleichen und so bis zum 9:9 vor dem Schlussviertel das Spiel offen gestalten. Die im Schnitt 10 Jahre älteren Geraer (ESSC-Durchschnitt 25) ließen erst im letzten Viertel deutlich nach. Im Spielaufbau lag durch das Fehlen von Thomas Eifert (krank) und Lucas Hauser (verletzt) zu viel auf dem Einsatz von Sven Fischer. Dieser steuerte vier Treffer bei, doch die Gefährlichkeit seiner Nebenleute war doch ausrechenbar für die erfahrenen Geraer Spieler. So entschieden die Erfurter nach Treffern von Schumacher, Fischer und eben zweimal Angelstein das Schlussviertel und somit auch das Spiel für sich. Das Finale findet am 17. Dezember in Gera gegen den SV Halle statt. Die Hallenser wiesen den SV Sömmerda mit 23:11 in die Schranken.

Herren: Klein, Weise; Zharsky(1), Füller, Mündnich(1), Kampes(1), Fischer(4), Angelstein(3), Matzke(1), Pydde, Schuchardt, Schumacher(2), Rudolph

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7. Blacky Cup 2016

Erfurter SSC zufrieden mit Blacky Cup 2016

Viele Thüringer Altersklassenrekorde und wieder großes Teilnehmerfeld ehemaliger Athleten

Am vergangenen Wochenende fand bereits die 7. Auflage des Blacky Cups in der Erfurter Roland Matthes Schwimmhalle statt. In Gedenken an den langjährigen Erfurter Erfolgstrainer Gunter „Blacky“ Schwarz treffen sich aktive, aber auch ehemalige Schwimmerinnen und Schwimmer des Sportgymnasiums, um sich im Becken zu messen. Der Wettkampf hat mittlerweile Tradition und findet immer am letzten Oktoberwochenende statt. Der Erfurter SSC e.V. ist als Veranstalter des Wettkampfes – wie auch in den Jahren zuvor – sehr zufrieden. Über 200 aktive Schwimmerinnen und Schwimmer kämpften über mehr als 1.000 Starts um die begehrten Blacky-Cup-Pokale, die in diesem Jahr von Sören Schwarz, einem der beiden Söhne des Erfolgstrainers.

Hervorzuheben sind insbesondere die 18 erkämpften Thüringer Altersklassenrekorde, die zu so einem frühen Saisonzeitpunkt etwas überraschend waren. Neue Thüringer Altersklassenrekorde wurden aufgestellt von Franz Ahnert (Erfurter SSC, Jg. 2006, Strecken: 50m und 100m Schmetterling, 100m Brust, 100m Freistil, 200m Lagen), Josif Miladinov (SV Gera, Jg. 2003, Strecken: 100m Schmetterling, 50m und 100m Brust, 50m und 100m Freistil), Alexander Behr (SV Gera, Jg. 2002, Strecken: 100m Schmetterling) und Charlotte Penz (Eisenacher SSV, Jg. 2006, Strecken: 100m Schmetterling, 100m Rücken, 200m Rücken, 100m Freistil, 200m Lagen), Richard Ahnert (Erfurter SSC, Jg. 2001, Strecken: 100m Rücken) und Sophia-Marlen Sperrhake (Erfurter SSC, Jg. 2006 über 200m Lagen).

Die Gewinner der Blacky-Cup-Wertung waren in diesem Jahr:

Franz Ahnert, Oskar Schildknecht (beide Erfurter SSC), Pascal Fischer, Josif Miladinov und Alexander Behr (alle drei vom SV Gera) sowie Charlotte Penz (Eisenacher SSV), Viktoria Klus (DLRG Weimar), Nele Stüber (Erfurter SSC), Henriette Freyer (DLRG Weimar) und Celina Schieck (Erfurter SSC).  

Für die jeweils punktbeste Leistung wurden Alexander Engels (Erfurter SSC) für seine Zeit über 200m Schmetterling in 2:06,28 Minuten und Helena Zink (SG Gotha-Arnstadt) für ihre Zeit über 200m Brust in 2:41,07 Minuten.

ESSC-Präsident Matthias Riedel zeigte sich mit Wettkampfergebnis zufrieden: „Die vielen Rekorde zeigen, dass der Nachwuchs auf einem guten Weg in die anstehende Saison ist. Auch wenn diese noch sehr lang ist, bin ich zuversichtlich, dass dies ein gutes Jahr 2016/2017 für uns werden kann. Hervorheben möchte ich auch die gute Resonanz bei den ca. 50 Ehemaligen, die dieses Jahr wieder ins Becken gestiegen und damit auch wieder für eine besondere Atmosphäre in der Halle gesorgt haben.“
Die Vorsitzende des Erfurter Stadtsportbundes, Birgit Pelke MdL, besuchte ebenfalls den Blacky Cup und unterstützte den Erfurter SSC mit einer Spende in Höhe von 250,- Euro.  

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50 Jahre Wasserball in Erfurt

Am 16. Oktober 1966 wurde in Erfurt die Sektion Wasserball der damaligen BSG Optima Erfurt gegründet. Mit dabei waren die auch heute noch aktiv im Verein mitwirkenden Klaus-Dieter Bamberg, Manfred Grohe und Rudi Rohe sowie Horst Laue aus Greußen. Über die Stationen TSV Erfurt (1991 bis 2001) und dann als Erfurter SSC entwickelte sich der leistungsstärkste Wasserballverein Thüringens. Zahlreiche Titel und Pokalsiege von den Nachwuchsmannschaften bis zu den Herren wurden errungen. Heute trainieren und spielen fünf Erfurter Wasserball-Mannschaften unter Regie der Trainer Leslie Schlag, Leopold Rudolph, Sven Fischer,  Karsten Lange, Ralph Oßmann und Jörg König. Die Herren wollen im Jubiläumsjahr endlich wieder den Thüringer Pokal holen. Die U13 des Vereins gehört aktuell zu den besten  zehn Mannschaften in  Deutschland. Gefeiert wird mit vielen Ehemalligen und allen Aktiven am 12. November.

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ESSC U13 verpasst Einzug in deutsche Top 8

Die U13 des Erfurter SSC musste in der Deutschen Meisterschaftsvorrunde um den Einzug unter die deutsche Top 8 in Esslingen am Samstag zwei deutliche Niederlagen einstecken. Gegen das Team des süddeutschen Meisters vom SSV Esslingen und den Vizemeister aus NRW (ASC Duisburg) unterlagen unsere Kids mit 4:22 in beiden Spielen. Unsere Jungs kämpften bis zum Ende, aber die Startaufstellungen der beiden Bundesliga-Youngster spielten unsere Abwehrbemühungen schwindelig und erteilten uns eine ordentliche Lektion im taktisch klugen Wasserballspiel. Trotz der Überlegenheit erarbeiteten sich unsere Spieler auch Chancen, aber diese wurde zu oft zu schnell oder unüberlegt vergeben, sodass permanent die Konterfalle gegen die Erfurter Abwehr zuschlug. Dennoch war es eine gute Erfahrung für unser Team - eine Vorführung was erreichbar sein könnte und wie die deutsche U13 Spitze spielt. Esslingen gewann am Sonntagmorgen gegen Duisburg und zog somit direkt in die Endrunde der besten 6, so wie Potsdam, Hannover und Uerdingen. Duisburg muss in das Play-off Zwischenrunden Aufstiegsturnier um die letzten zwei Plätze mit Zwickau, Neukölln und Krefeld, welche ebenfalls an diesem Wochenende den zweiten Rang in ihren Vorrunden belegten.

Das Erreichen der Zwischenrunde der besten 8 war für unsere Kids nach den Niederlagen am Samstag somit Geschichte. Am Sonntagmorgen ging es gegen den Hamburger TB, welche ebenfalls punktlos waren (4:22 gegen Esslingen und 4:40 gegen Duisburg), noch einmal um die Ehre. Unsere Jungs starteten gut ins Spiel, anfangs noch zu egoistisch, aber mit weiterem Spielverlauf wurde endlich mal über zwei drei Stationen gekontert und ein Schütze frei gespielt, sodass fast alle sich in die Torschützenliste eintragen konnten - 13:2(5:0,1:1,5:0,2:1) Endstand. Es war eine super Teamleistung zum Abschluss des U13 Spieljahrs und das sogar im Freibad. Unsere Jungs haben seit November 2015 in 38 überregionalen Spielen gespielt. Hinzu kamen noch 7 Spiele beim Mini-Turnier-Sieg in Schweinfurt für unsere 04/05er, sowie 8 Thüringer U13 Spiele und 12 Thüringer U15 Spiele - eine Spitzenbilanz und zugleich die beste Entwicklung eines Erfurter Jugendteams seit 1996. Damals war die C-Jugend (Jg.82-85) zuletzt unter die besten zwölf deutschen Teams gekommen. Wir sind gespannt, wie es mit dieser Jugend und auch den nachfolgenden Generationen weiter geht.

"Um weiter die Klasse halten oder ausbauen zu können, müssen wir noch einiges an den Trainingsumfängen und Platzkapazitäten der Jugendteams schrauben. Gerade bei unserer Mittwochseinheit arbeiten wir stark am Limit. 30 Kids in drei Altersklassen auf zwei 25m Bahnen, da ist es nicht immer einfach, auch alle leistungsgerecht zu fordern und zu fördern. Die Saison hat zeigt, das Spielpotential ist vorhanden. Aber gerade dann, wenn richtig nachgelegt werden muss, weil eben die Nachbereitung eines Auswahlturniers und die gleichzeitige Vorbereitung auf die deutsche Vorrunde anstehen, begrenzen uns die Hallenkapazitäten. Um dem entgegenzuwirken ist es momentan einfacher ein Zusatztraining in Chemnitz oder Potsdam zu organisieren - was im ersten Moment irrsinnig klingt. Wir haben eine große Zahl Spieler, welche bereits jetzt erkannt haben, was erreichbar ist und wo sie spielerisch noch hin wollen. Wenn wir diese Spieler längerfristig halten wollen, müssen wir für sie auch die notwendigen Bedingungen schaffen. Ansonsten orientieren sich die Talente spätestens nach der U15 nach Potsdam, Hannover oder in den Stuttgarter Raum", fasst Trainer Leslie Schlag die aktuelle Situation zusammen.

Ab sofort geht es nun um die Vorbereitung auf die neue Saison - die 02er U15 und 04er U13 stehen ab Mittwoch auf dem Programm - die nächsten Thüringer Spiele sind am 12. und 13. November in diesen Altersklassen. Den Auftakt bestreiten unsere U13 und U17 in Eisenach. Die U13 will in den ersten beiden Saisonspielen zwei Siege einfahren. Die U17 will gegen Eisenach den Einzug ins Thüringer Pokalfinale perfekt machen. Am Sonntagnachmittag spielt dann die U15 ebenfalls gegen Eisenach um den Einzug in das Finale.  

ESSC mit: Dortmann(1); Hotze(2), Kirsch(1), Dargel(1), Lo.Hauser(2), Steinecke(10), Gartai(1), Krauss(3), Jentzsch

 

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U13 Auswahl zeigt sich als guter Gastgeber beim Kalle-Albrecht-Pokal

Am vergangenen Wochenende (24./25.September) richtete der Thüringer Schwimmverband e.V. das alljährige U13 Auswahlturnier um den Kalle-Albrecht Pokal im Stadtbad Gotha aus. Um die Trophäe kämpften neben unseren Thüringer Jungs auch die Kids aus Berlin, Brandenburg und Sachsen. In unserem Auftaktspiel gegen die Favoriten aus der Bundeshauptstadt zeigten unsere Kids lange Zeit ein super Spiel. Beim 1:2 zur Halbzeit stand unser Team defensiv super, doch nach vorne wurden insgesamt zu wenig Akzente gesetzt - es waren Überzahlspiels da, aber der Ball lief einfach zu unpräzise oder wurde schlecht abgeschlossen. Mit dem Seitenwechsel brach leider wieder die vielfach beobachtete Hast des dritten Viertels aus und unser Team verlor nach und nach die Möglichkeit mitzuhalten - es wurden vielfach vermeidbare Konter gefressen - meistens weil eine eigene erschwommene Überzahl zu schnell vergeben wurde. Erst nach einer Auszeit fing sich das Team wieder, da war Berlin aber schon auf 2:7 davon gestürmt. Im letzten Abschnitt nutzten beide Teams noch einmal die Zeit für die Reservespieler - hier ergaben sich für das Team Thüringen noch ein paar Möglichkeiten. Lorenz Hauser, Marc Krauss und Tom Steinecke verwandelten und sorgten für den 6:9 Endstand, was der eigentlichen Niederlage des dritten Abschnitts noch einen positiven Beigeschmack gab. Unsere Kids waren enttäuscht, aber dennoch war es eine super Lektion.

Foto: G.Gartai
Foto: F.Hauser

Im zweiten Spiel gegen das Team des LSV Brandenburg lässt sich ganz einfach sagen, dass unsere Kids vom Dauerpress des Gegners so beeindruckt waren, dass im Aufbau gar nichts klappte. Lorenz Hauser konnte wenigstens noch einen Ehrentreffer erzielen - aber beim 1:16 verkaufte sich unser Team komplett unter Wert. Vor zwei Wochen endete das Spiel noch 7:9.

Erik Dortmann hielt wiederholt famos - Foto: F.Hauser
Erik Dortmann hielt wiederholt famos - Foto: F.Hauser

Am Sonntagmorgen stand dann mit dem abschließenden Spiel gegen Sachsen auch der Vergleich um den möglichen dritten Platz an. Diesmal waren unsere Jungs von Anfang an dabei. Es war ein schönes ausgeglichenes Spiel bei dem alle ihre Einsatzzeiten bekamen. Unser Team spielte endlich mal zusammen und konnte gerade im dritten Viertel mit dem 8:4 bereits für die Vorentscheidung sorgen. Unsere sächsischen Gegner konnten am Ende auch noch ein paar Tore nachlegen - 10:8 Endstand aus Thüringer Sicht.

Foto C.Dargel
Foto C.Dargel

Um am nächsten Wochenende bei der Deutschen Meisterschaftsvorrunde punkten zu können, müssen alle im Team konstant zusammenarbeiten - dann könnte einiges drin sein. Stark war in diesem Turnier auch wieder Torhüter Erik Dortmann - er konnte sich die Trophäe des besten Torhüters sichern. Berlin gewann am Ende gegen Brandenburg und sicherte sich wiederholt den ewigen Kalle-Albrecht-Wanderpokal. Simon Kuhn vom LSV Brandenburg wurde zum besten Spieler gewählt.

Vielen Dank noch einmal an alle Helfer des SV Gotha und des Erfurter SSC, die uns beim Turnier und auch im Vorfeld aktiv unterstützt haben. Großer Dank gilt auch dem LSB Thüringen und dem Land Thüringen, welche uns einen sehr großen Teil der Badnutzungsgebühren finanziert haben und natürlich auch dem Stadtsportbund Erfurt, mit dessen Zuwendung wir noch Platzierungspokale und Auszeichnungen für den besten Spieler und Torhüter erwerben konnten. In vier bis fünf Jahren ist der Thüringer Schwimmverband wieder an der Reihe - hoffentlich darf sich dann das Team auch einmal in der Haupttrainingsstätte, der Roland Matthes Halle präsentieren.

TSV mit: Dortmann; Hotze, Kirsch, Jakob, Kiraly, Heinrich, Wolf, Bergmann, Dargel, Lo.Hauser, Steinecke, Gartai, Krauss, Jentzsch

Fairplayfoto mit allen Teilnehmern - Foto G.Gartai
Fairplayfoto mit allen Teilnehmern - Foto G.Gartai

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U13 Auswahl auf Augenhöhe bei deutschem Top Turnier

Die U13 Auswahl um Torhüter und Kapitän Erik Dortmann war am Wochenende zu Gast an der Havel im schönen Potsdam. Dort wurde die 8. Allianz-Pauli-Youngster-Trophy ausgetragen. Zu diesem Turnier qualifizieren sich stets die 6 besten deutschen Verbandsteams des Zwergenpokals und unsere Jungs hatten das Glück aufgrund einer Absage des Ruhrgebiets in diese Oberklasse des deutschen Jugendwasserballs nachzurücken. Diese Ehre galt es auch in den Spielen zu bestätigen und unsere Jungs spielten super - aber es zeigt sich - wie auch bei anderen Teams, dass am Anfang der Saison noch nicht alles so reibungslos funktioniert. Schwimmerisch gab es keine Defizite - eher die Genauigkeit beim Abschluss oder bei den entscheidenden Pässen.

Foto: Sandra Seifert
Foto: Sandra Seifert

Den Auftakt bestritten unsere Kids am Samstag gegen die Zwergenpokalsieger aus Niedersachsen und dies gar nicht schlecht. Eine Überzahl durch Tom Steinecke und ein weiterer Direktschuss brachte unser Team zunächst 2:0 in Führung ehe die Niedersachsen dann ihre Offensivkraft offenbarten. Unser Team blieb dennoch dran und wiederholt Steinecke nutze einen Konter zum 3:5 Anschlusstreffer. Unser Team spielte ebenfalls offensiv - aber defensiv standen alle zu weit weg vom Gegner und es wurden mehrfach zu einfache Gegentreffer zugelassen. Unsere Kids blieben bis zum 5:8 im dritten Viertel super dran, doch die Norddeutschen setzten sich stetig Tor um Tor ab. Deshalb konnte der letzte Abschnitt vor allem für die Jüngeren Spieler genutzt werden. Das Ergebnis war erst einmal zweitrangig und auch unsere neuen im Kader trugen Chancen herbei. Diese führten in den letzten zwei Minuten noch zu zwei Treffern zum 7:19 (2:1,1:5,2:5,2:7) Endstand.

Foto: Sandra Seifert
Foto: Sandra Seifert

Unsere Kids waren super drauf nach diesem Spiel, alle hatten wirklich gekämpft und Lust auf das nächste Spiel gegen die Hausherren des Brandenburger Schwimmverbandes. Zum fünften Mal kam es nun seit Dezember 2015 zu einem Aufeinandertreffen unserer Teams. Unsere Thüringer Spieler hatten sich seitdem stetig gesteigert und das zeigten sie auch in diesem Spiel. Anfangs war der Respekt noch da, aber zwei Direktschüsse von Marc Krauss und Tom Steinecke führten zum 2:3 Anschluss noch vor der ersten Viertelpause. Die nächste gute Chance erarbeitete sich dann unser Team durch eine weitere Überzahl - Simon Bergmann verwandelte aus der hinteren Reihe zum 3:3 Ausgleich. Es ging nun hin und her - die Spezialisten beider Teams versuchten Mann gegen Mann den nächsten Treffer zu setzen - mit 4:5 ging es in die Halbzeit. Klare Anweisung durch die Trainer Schlag und Rudolph: Bleibt dran - jetzt keine Panik und bloß keine unnötigen Konter fressen. Größtenteils ging diese Taktik auf, dennoch mussten zwei stark ausgespielte Gegentreffer hingenommen werden. Marc Krauss legte zum wichtigen 5:7 nach und bereits einen Angriff später lag der Anschluss auf der Hand - Überzahl+Auszeit. Unsere Kids stellten sich auf, der Ball lief, aber leider nicht Schussgefährlich und somit blieb der Anschluss vor dem letzten Abschnitt leider aus. Es war noch nichts verloren, alle Kräfte sollten noch einmal mobilisiert werden. Der Anschluss blieb trotz einiger guter Chancen aus und die Märkischen verwandelten zum vorentscheidenden 5:8 sechs Minuten vor Ende des Spiels. Wiederholt nutzten die Trainer die restliche Spielzeit für die Jüngsten im Kader. Wie bereits im Spiel zuvor blühten unsere Kids in den letzten zwei Minuten noch einmal auf und Konten mit einer Hauser-Überzahl und Marc Krausses vierten Treffer das Spiel mit 7:9 (2:3,2:2,1:2,2:2) versöhnlich beenden. "Wie bereits beim Zwergenpokal oder auch im Spiel um die ostdeutsche Meisterschaft verschlafen wir den Anschluss im dritten Viertel - aber nicht konditionell, sondern durch eigene Abschlusspanik - genau daran müssen wir noch viel intensiver arbeiten", resümierte Trainer Leslie Schlag nach dem Spiel.

Foto: Sandra Seifert
Foto: Sandra Seifert

Aufgrund der Niederlage stand Sonntagmittag das Spiel um Platz 5 auf dem Programm. Der Vormittag konnte sogar noch mit einem Besuch des Park Sanssouci bei herrlichem Wetter kulturell gestaltet werden. In der anderen Gruppe hatte das junge Team aus Rhein Wupper ebenfalls zweimal verloren und war der nächste Gegner des Team Thüringen. Dieses Spiel lässt sich relativ leicht zusammenfassen - konditionell überlegen und spielerisch doch so undurchdacht - eine wahre Schmach im Vergleich zu allen Spielen seit Beginn der 03er Auswahl. Immer wenn unser Team dran war, das Spiel endlich mal zu entscheiden, wurden Chancen über Chancen vergeben und Torhüter Erik Dortmann traute oftmals seinen Augen nicht, was seine Vorderleute in diesem Spiel veranstalteten - gerade die erfahrensten Spieler machten zu einfache Fehler. Den schönsten Treffer erzielten Steinecke und Krauss mit einer Klasse Kombination 40 Sekunden vor Ende zum 9:10 Anschlusstreffer und bereits 30 Sekunden später hatte Krauss noch einmal den Ausgleich auf der Hand - aber wie zu oft im Spiel erfolgte statt dem Abschluss ein unnötiger Pass auf die Hand des Gegners, der zog ab und verwandelte fast von der Mitte zum 9:11 Endstand - ein super Spiel um alle Kids in den nächsten Wochen auf die Wichtigkeit des Trainings und der intensiven regelmäßigen Ballarbeit hinzuweisen.

Foto: Sandra Seifert
Foto: Sandra Seifert

Insgesamt war es ein sehr schönes Turnier und unsere jungen Spieler bestätigten, dass sie absolut zur Klasse dieses Turniers dazugehören - am Ende wäre sogar fast mehr drin gewesen. Es gilt nun die Erfahrungen vom Wochenende aufzuarbeiten, denn in zwei Wochen geht es bereits in den nächsten Länderkampf. Die Thüringer empfangen am 24. und 25. September in Gotha die Teams aus Berlin, Brandenburg und Sachsen zum Kalle-Albrecht-Pokal der LGO. Dort gilt es erneut anzugreifen und vielleicht sogar für eine Sensation zu sorgen. Das Turnier ist wichtig, denn noch eine Woche später geht es dann für unsere Spieler zur Deutschen U13 Vorrunde nach Esslingen. Dort wird unser Team auf die Gastgeber, den ASC Duisburg und die Spieler des Hamburger TB treffen. Nur die ersten beiden Teams jeder Vorrunde kommen in die nächste Runde der besten Acht. 

TSV mit: Dortmann; Heinrich, Hotze, Krisch, Wolf, Bergmann(1), Dargel(1), Lo.Hauser(2), Steinecke(10), Gartai, Krauss(8), Jentzsch(1)

Foto: Gabor Gartai
Foto: Gabor Gartai

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ESSC-Sommerfest am 10. September 2016

Auch in diesem Jahr möchte ich alle Mitglieder, Schwimmerinnen und Schwimmer, Wasserballer und Trainer sowie Angehörige ganz herzlich zu unserem Sommerfest einladen.

Wann: Samstag, 10. 09. 2016
Zeit: 11.00  –  ca. 14.00 Uhr
Wo: Dreienbrunnenbad im Luisenpark

Wir wollen in geselliger Runde das neue Schul-und Trainingsjahr einläuten und die Gelegenheit nutzen, uns näher kennenzulernen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt, über einige leckere Salate oder Obst würden wir uns freuen.

Herzlich Willkommen!

Mit sportlichen Grüßen

Matthias Riedel  

Präsident

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U13 Auswahl bestätigt gute Leistung beim Zwergenpokal

Als Zwerge kann man einige unserer U13 Spieler wohl nicht mehr einstufen, aber dennoch hatten wohl alle Kids am Wochenende Spaß daran in ihren 8 Spielen beim Zwergenpokal in Chemnitz gute Leistungen zu zeigen. In der Vorrunde am Freitagabend erwischte das Team gegen die späteren Finalisten vom Bezirk Rhein-Wupper einen super Auftakt. Beim 3:6 (2:2,1:4) war das Spiel bis zum 3:4 zwei Minuten vor Ende offen. Unserem Team gelang aber nach mehreren Lattentreffern einfach nicht der Abschluss. Im zweiten Spiel gegen Bayern musste somit ein Sieg her - doch gerade in diesem Spiel stellten sich alle zusammen zu kompliziert an. Betrachtet man das gesamte Wochenende, so war es wohl das insgesamt schlechteste Spiel unserer 13 Spieler. Zu einfach wurde bereits die Auftakt-Halbzeit 1:5 verloren, sodass bis zum 3:7 Endstand eigentlich ausgeglichen nur noch hinterher geschwommen wurde. Die Play Offs der besten acht waren somit vorerst Geschichte, dennoch sollte im letzten Vorrundenspiel ein Sieg her. Dies gelang mit 6:4 gegen den Bezirk Südwestfalen - ein guter Abschluss am Freitagabend.

Durch den Sieg hatte sich unser Team für die Zwischenrunde mit den beiden sächsischen Auswahlen qualifiziert. Die Marschroute war klar - zwei Siege um noch den Aufstieg in die Plätze 5-8 schaffen zu können. Unsere Kids setzten dies auch gut um. Beim 24:0 gegen die weibliche Südwestsachsen-Auswahl konnte das Spiel klar dominiert werden. Gegen das männliche Team aus Sachsen (Zwickau+Plauen) verfolgten unsere Spieler super den Masterplan. Der eine Woche zuvor noch so starke Zwickauer Center wurde durch Marc Krauss komplett aus dem Spiel genommen und die Sachsen kamen in dessen Folge in der gesamten zweiten Hälfte nicht noch einmal zum Torerfolg - Endstand 8:4 (2:2,3:2,1:0,2:0). Ebenfalls eine super Generalprobe für das OWM Spiel um Platz 4 gegen den SVV Plauen am 18.06.2016. 

Mit Hilfe der beiden Siege war noch ein Aufstieg in die Plätze 5-8 möglich. Im Viertelfinale ging es nun darum gegen einen der beiden Absteiger aus den besten 8 Teams diesen Sprung zu schaffen. Mit dem LSV Brandenburg (nur Potsdam) trafen unsere Kids wiederum auf Bekannte aus der OWM Endrunde eine Woche zuvor. Der junge ostdeutsche U13 Meister bangte förmlich um seinen Abstieg aus den besten acht - schließlich gilt es für die Märkischen die Quali für die in Potsdam stattfindende Youngster Trophy der besten 6 U13 Auswahlteams zu schaffen. Unsere Kids gingen entspannt ins Spiel und zeigten ein starkes Spiel. Beide Teams lieferten sich eine regelrechte Abwehrschlacht. Die Schussstärksten auf beiden Seiten versuchten sich in Position zu bringen - die Havelländer hatten hierbei das glücklichere Händchen. Bis zum 2:5 (1:1, 1:2, 0:2) nach dem dritten Viertel war alles noch offen, doch unsere Kids gerieten wieder in Abschlusspanik, verloren zu schnell die Bälle, kassierten Konter und vergaben die mögliche Sensation. Die Märkischen zogen bis zum 3:11 davon - unsere Kids waren richtig enttäuscht.

Somit ging es am Sonntag gegen Südwestfalen um die Qualifikation für das Spiel um Platz 9. Unsere Spieler gingen am Sonntagmorgen etwas nachlässig in die Partie, sodass nach dem 4:4 in der regulären Spielzeit ein Strafwurfwerfen anstand. Torhüter Erik Dortmann hatte schon einmal in dieser Sasion im Strafwurfwerfen 5 von 6 Würfen pariert. Alle hoften somit auf seine Künste im eins-gegen-eins. Unsere Schützen Marc Krauss, Simon Bergmann und Tom Steinecke verwandelten alle Würfe im Tor der Südwestfalen. Erik Dortmann brauchte hingegen drei Anläufe bis er endlich am Ball war, den vierten hielt er dann und unsere Kids waren im Spiel um Platz 9. Nach diesem Arbeitssieg war eigentlich allen klar, den 9. Platz lassen wir uns nicht mehr nehmen. Gegen Hamburg, welche sich ebenfalls im 5m Werfen gegen Sachsen durchgesetzt hatten, spielten unsere Kids völlig sorgenfrei und ließen beim 13:4 von Anfang an nichts anbrennen - der 9. Platz unter 14 Teams war gesichert. Eine super Leistung, wenn man die Platzierungen der letzten drei Jahre dazu vergleicht. Das beste Resultat zuvor erzielte unsere 99er Auswahl vor 4 Jahren mit Platz 11. Unsere Kids haben in den acht Spielen fünf Siege errungen - am Ende eine beachtliche Bilanz. Im Finale setzte sich Niedersachsen gegen Rhein-Wupper durch, die erste Auswahl aus Baden-Württemberg konnte den dritten Platz vor dem Ruhrgebiet belegen. Unsere Sportfreunde aus Brandenburg gewannen noch beide Sonntagsspiele und kamen auf dem fünften Platz vor dem Berliner SV. Bayern erspielte den 7. Platz gegen Hessen. Südwestfalen gewann am Ende ebenfalls gegen Sachsen, welche somit auf Platz 12 landen. Die zweite Mannschaft aus Baden-Württemberg setzte sich auf Platz 13 gegen die Mädchen aus Südwestsachsen durch.

TSV mit: Dortmann; Rossa, Hotze, Leupold, Barthel, Wolf, Bergmann, Dargel, Lo.Hauser, Steinecke, Gartai, Krauss, Jentzsch

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U13 OWM Endrunde ist noch nicht zu Ende

Unsere U13 präsentierte bei der Endrunde um den ostdeutschen Titel noch einmal eine ordentliche Leistung. Leider blieb die Überraschung auf einem Medaillenplatz aus. Den Auftakt bestritten unsere Kids am Freitagabend gegen den OSC Potsdam. Im Pokalspiel um Platz 3 hatten die Märkischen gegen uns extrem gut verteidigt und nur wenig zugelassen. Genau diese Taktik sollten durch mehr Abschlüsse nach der Bewegung durch unsere körperlich robusteren Spieler umgangen werden. Dennoch kamen unsere Kids einfach nicht ins Spiel. Beim Halbzeitstand von 2:8 war das Spiel schon fast vorentschieden. Im Verlauf konnten noch ein paar Einzelaktionen das Ergebnis korrigieren. Alles in allem war es der denkbar ungünstigste Gegner für ein Auftaktspiel - Endstand 6:13.

Ganz anders lief es am Samstagmorgen gegen den Pokalsieger der SG Neukölln. Anfangs waren unsere Kids noch etwas eingeschüchtert vom Pokal-Halbfinalspiel im März, sodass relativ einfach drei Gegentreffer kassiert wurden. Mitte des ersten Viertels setzte auf einmal die Erfurter Angriffswelle ein und noch vor Ende des ersten Abschnitts gelang der 3:3 Ausgleich. Die Kids wussten nicht wie ihnen geschah - beide Trainer erwähnten, dass die Disziplin nun fortgesetzt werden muss - keine überlasteten Aktionen. Aber genau dies passierte - jeder Spieler dachte, er kann nun jeden Schuss im Tor versenken und in Folge wurden fünf Kontertore kassiert. Auch eine zwischenzeitige Auszeit mit Überzahlchance wurde zu hastig verspielt. Nur ein Fernschuss von Marc Krauss konnte zum 4:8 Halbzeitstand genutzt werden. In der Halbzeit gab es ein paar klare Worte - Marschroute hinten besseres Stellungsspiel - vorne klare Abschlüsse, sodass wir im Spiel bleiben. Offensiv ging die Taktik auf, aber defensiv klappte nicht alles super - ein verwandelter Strafwurf erschwerte es dem Team. Beim 7:10 vor dem letzten Abschnitt war noch alles drin - die Neuköllner bangten bereits um ihren Heimsieg. Bei unseren Kids war leider offensiv die Luft raus. Die Berliner trumpften in der entscheidenden Phase noch einmal auf zum 7:13 Endstand. Im März nach dem Halbfinale ergab die Analyse, dass an diesem Tag statt 4:17 ein 7:13 möglich gewesen wäre - dies haben wir nun bestätigt. In diesem Spiel, so sind sich die Trainer einig, wäre mit einem besseren 2. Viertel auf jeden Fall das Spiel enger verlaufen. Gerade am Ende hätte dies für mehr Motivation gesorgt.

Dennoch waren unsere Kids stolz auf ihre Leistung - es war ein starkes Spiel gegen Neukölln. Total motiviert gingen alle ins Spiel gegen Zwickau. Diese hatten ebenfalls viel vor - waren noch robuster als unsere Riesen und kontrollierten das Spiel ohne Probleme. Der starke sächsische Center war einfach nicht zu bändigen und bereits beim 0:3 nach dem ersten Viertel war die Spannung bei unseren Spielern abgebaut. Das Spiel plätscherte nur noch vor sich hin - so richtig kamen wir nicht ins Spiel. Am Ende stand ein 4:12 auf der Anzeige - insgesamt war es das schlechteste Spiel unserer 13 in diesem Turnier.

Im Morgenspiel gegen den SC Wedding klappte alles wie erwartet und beim 21:2 Sieg brachten sich alle super ins Spiel ein und kombinierten sich nach vorne.

Mit dem SVV Plauen stand dann am Sonntagnachmittag der direkte Vergleich um den 4. Platz auf dem Programm. Dieses Spiel musste aufgrund von Gewitter verlegt werden, sodass die direkte Qualifikation um die Deutsche Meisterschaft erst am 18.06. im Stadtbad Plauen ausgespielt werden wird. Unsere Kids gehen mit einem besseren Torverhältnis in dieses Spiel. Im Januar hatten wir in der Pokalvorrunde 13:2 gewonnen. Die Marschroute ist klar - noch einmal einen Sieg vor der Sommerpause erspielen.

Am Ende konnte sich Potsdam gegen Neukölln und Zwickau zum Meistertitel durchsetzen. Zwickau unterlag dem Zweiten der SG Neukölln. Der SC Wedding landete ohne Sieg auf Platz 6.

ESSC mit: Dortmann(1); Rossa(2), Hotze, Kirsch, Leupold, Wolf(1), Bergmann(4), Dargel, Lo.Hauser(8), Steinecke(10), Gartai, Krauss(12), Jentzsch

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ARENA - Europameisterschaften der Masters in London vom 25.5. bis 29.5.16

1xGold, 1xSilber, 1xBronze und 1x ein 4. Platz ist die sehr gute Bilanz der SG Westthüringen!

London war das Ziel von über 10.000 Masterschwimmern aus ganz Europa. Absoluter Teilnehmerrekord!! Der alte Teilnehmerrekord lag bei 5.000 von 2013 in Eindhoven. Eine Weltstadt wie London sowie die schöne Olympiaschwimmhalle zieht halt doch viele Masterschwimmer an, zumal dort auch eine Woche vor uns die Elite schwamm. Auch 9 begeisterte SG Westthüringen-Schwimmer, 2 Frauen und 7 Männer, zog es nach London. Mit von Partie waren auch die beiden ESSC-Schwimmer Jana Gräbner und Andreas Schmidt. Und wir waren begeistert von der schönen Olympiaschwimmhalle, das motivierte uns gleich noch mehr, hier gute Leistungen zu schwimmen.

Allen voran unser Oldie Frank Hessbacher: Er erkämpfte sich über 200 F in der AK 65 in 2:33,56 den Europameistertitel sowie Silber über 100 F in 1:07,92!! Herzlichen Glückwunsch, Frank!!

Aber der Clou war für uns die 4x50 Lagenstaffel der Männer in der AK 240. Da wir in der 4x50 Freistilstaffel mit dem 4. Platz  der AK 240 in 1:56,24 knapp an einer Medaille vorbei geschwommen sind, wollten wir es in der Lagenstaffel nochmal wissen. Es war der letzte Wettkampf dieser Meisterschaften. Und wir kämpften was das Zeug hielt und der Lohn war die Bronzemedaille in deutscher Rekordzeit von 2:08,98!! Wir waren alle HAPPY. Beide Staffeln wurden geschwommen von Andreas Wagner (Mühlhausen), Andreas Schmidt (ESSC), Jürgen Singwald und Frank Hessbacher (bd. Eisenach).

Zur Mannschaft gehörten weiterhin Ulrike Bohring, Ralf Feja, Erhard Klaus, Enrico Lettari (alle Mühlhausen) und Thomas Hollerbuhl (Eisenach). Ansonsten war bei der sehr stark besetzten EM in den Einzeldisziplinen nicht viel zu holen. Wir freuten uns dennoch  alle über die guten Leistungen und die erkämpften Medaillen.

Hier die guten Leistungen unserer beiden ESSC-Schwimmer:

Jana Gräbner, AK 50 200m Freistil 2:38,66 Minuten 22. Platz 105 Starter
  100m Freistil 1:11,05 Minuten 21. Platz 117 Starter
  50m Schmetterling 0:34,22 Minuten 18. Platz 80 Starter
  50m Schmetterling (Lagenstaffel AK 200) 0:33,62 Minuten 23. Platz  
Andreas Schmidt, AK 55 100m Schmetterling 1:12,41 Minuten 18. Platz 46 Starter
  50m Schmetterling 0:30,86 Minuten 17. Platz 89 Starter
  50m Freistil (Freistilstaffel AK 240) 0:29,08 Minuten 4. Platz  
  50m Schmetterling (Lagenstaffel AK 240) 0:30,00 Minuten 3. Platz  
4x50m Lagenstaffel: Andreas Wagner, Jürgen Singwald, Andreas Schmidt, Frank Hessbacher.
Unsere ESSC-Starter Jana Gräbner und Andreas Schmidt

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Wasserballtermine bis zu den Sommerferien 2016

 

Mai

13.05.2016

16.05.2016

20.05.2016

U15/U13 

U15/U13

U15/U13

16:50

17:50

18:50 

Training (extra)

Training (extra)

Training (extra)

Nordbad

Nordbad

Nordbad

21.05.2016

21.05.2016

 

U15

U15

Herren

08:30

18:45

20:15

Eisenacher SSV - ESSC 

ESSC - SV Halle

ESSC - SV Halle

Eisenach 

RMSH

RMSH

28.05.2016

 

U15

Herren 

18:30

20:00 

VfL Gera - ESSC 

VfL Gera - ESSC 

HWB 

HWB

 

Juni

03.-05.06.2016 

04.06.2016 

D1

U17

Fr-So 

20:00

OWM Endrunde 

ESSC - SV Halle

Berlin 

RMSH

10.-12.06.2016  D1 Fr-So Zwergenpokal Chemnitz 

18.06.2016

 

U15

Herren 

18:45

20:15 

ESSC - GTH/ARN

ESSC - GTH/ARN

RMSH

RMSH

Änderungen vorbehalten! Alle Angaben ohne Gewähr!

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