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U14 verpasst Einzug in ostdeutsche Endrunde

Bei der U14 läuft es in dieser Saison genau umgekehrt zur U16. Während das Team um Kapitän Lorenz Hauser bereits sehr früh im März den Landesmeistertitel gegen Halle und Gera sichern konnte, blieb der erhoffte Einzug in das Final Six der ostdeutschen Teams überraschend aus. Als 5. der Vorjahres-Endrunde gesetzt zusammen mit dem Vorjahressieger Zwickau und der Platzziffer vier von Spandau 04 waren die übrigen Gegner aus Magdeburg und vom SWV Plauen eigentlich eine lösbare Aufgabe. Der Auftakt gegen die Mannschaft von der Elbe klappte auch ohne große Probleme - die durch Jugendweihe bedingten Ausfälle von Führungsspieler Simon Bergmann und Center Malik Ghajati konnten kompensiert werden - 12:5 Endstand. Überraschend schlecht verlief dann leider das Spiel gegen die Vogtländer aus der Spitzenstadt. Mit 6:12 unterlag unser Team durch eigene Unkonzentration. Überzahlen wurden ausgelassen, ein 5m Strafwurf verballert. Es waren viele Kleinigkeiten die irgendwie nicht ganz passten. Unser U14 Team unterlag somit bereits am Samstag direkt im Spiel um den dritten Platz der Vorrunde - die Vogtländer ließen ihre 2 Punkte gegen Magdeburg nicht aus und gewannen gerade einmal 3:1. Am Sonntag hatte Coach Leopold Rudolph dann wieder die volle Bank dabei. Gegen den Favoriten aus Zwickau lief das Spiel beim 3:34 (Plauen unterlag 1:30) ähnlich wie seit 16 Monaten. Gegen Spandau sah es beim 4:15 defensiv gar nicht so schlecht aus, gegen das starke Pressdeckungsspiel der Hanke-Mannschaft kam unser Team nur schwer zu Torchancen, aber wenn, dann wurde es auch gefährlich und es wurde gut kombiniert. Der Sonntag gegen die starken Teams sah wesentlich besser aus, als der Samstag. Plauen unterlag Spandau 1:16. Unser Team schließt somit die Vorrunde auf dem vierten Platz mit einer Tordifferenz von 27:66 ab. Die Plauener schafften es auf 17:53 Tore - offensiv schlechter, aber am Ende effektiver im entscheidenden Spiel. Positiv fielen aber die Fortschritte unserer eigentlichen U12 Nachwuchsspieler der zweiten Reihe auf. Die drei Linkshänder Carl Bormann, Nicolas Irmer und Robert Kurth nutzten ihre Einsatzphasen gut.

ESSC mit: Bormann, Jentzsch; Heinrich, Jakob, Ghajati, Kirsch, Pashayev, Bergmann, Heger, Lo.Hauser, Irmer, Gartai, Ruprecht, Kurth, Reinhardt-Garcia.

Die Spieler des Jahrgangs 2004 verabschieden sich somit aus den überregionalen Spielen vorzeitig, was aber gerade für die jüngeren Spieler auch einen positiven Nebeneffekt hat. Nachdem aufgrund der Altersklassenreform eigentlich zu lange die selben Jahrgänge gespielt wurden, nutzen wir das Ausscheiden nun als Chance, sodass wir ab sofort die Mannschaft der Jahrgänge 2005 und jünger für die nächste Saison vorbereiten können. Der erste Test für diese Spieler findet vom 15.-17. Juni in Chemnitz beim Zwergenpokal statt. Das Team tritt ein großes Erbe an. Nachdem 2016 die 2003er Auswahl den 9. Platz von 16 erspielen konnte und 2017 die 2004er Auswahl den Sprung in die Top 8 schaffte, sind die ESSC Trainer nun gespannt, wie sich der Jahrgang präsentiert, der aufgrund der Altersklassenreform seit fast zwei Jahren keinen eigenen Wettbewerb austragen konnte. Das nächste Training der Auswahl zur Vorbereitung ist am 30.04.2018. Es werden spannende sieben Wochen bis zum Turnier.

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U16 nimmt Schwung aus dem Trainingslager nur gedämpft mit

Unser U16 Team konnte in den beiden Heimspielen am 14.04.2018 und 23.04.2018 leider nicht die erhofften vollen 4 Punkte mitnehmen. Obwohl das Team sich sehr stark in der Woche nach Ostern (1.-6. April) im Trainingslager in Budapest entwickelt hatte, blieb gegen die Anhaltiner eine Woche später der erhoffte Sieg aus und phasenweise klappte das Zusammenspiel nur noch sehr schlecht. Hinzu kam eine kleine Krankheitswelle, sodass die 9:16 (3:4,0:5,4:2,2:5) Niederlage zu leicht an den Kontrahenten von der Saale abgegeben wurde. Gerade im zweiten Spielabschnitt wurden zu viele Schüsse kassiert und der SV Halle traf auch noch zielgenau meist an den Innenpfosten. Unsere Jungs zogen das Tempo im dritten Viertel nochmal an, hatten sogar den Anschlusstreffer auf der Hand - aber es zeigte sich, dass die Krankheitsausfälle in der Woche zu verminderter Kondition führten. Und die verminderte Kondition spiegelt sich im Spiel gerade im Schlussspurt in der Präzision wider. Unsere Jungs hatten somit nicht das Glück auf ihrer Seite - der SV Halle war an diesem Samstag klar die fittere Mannschaft, welche sich auch besser auf das Spiel einstellte.

ESSC gegen Halle mit: Dargel, Jentzsch; Heinrich, Jakob, Ghajati, Kirsch, Hotze, Bergmann(3), Rajewski(3), Lo.Hauser, Steinecke(3), Gartai.

Diese herbe Niederlage im Hinspiel um die Meisterschaft saß tief bei den Jungs, was gerade im gestrigen Heimspiel gegen den Eisenacher SSV auffiel. Obwohl die beiden Trainer Matzke und Schlag noch einmal deutlich darauf hinwiesen, dass es gegen die Westthüringer aufgrund der letzten Wochen nur ein Arbeitssieg werden kann, da zudem noch Stammspieler wie Marius Dargel und Maurice Hotze ausfielen, unterschätzte das Team wie zu oft den Gegner von Anfang an und lag prompt 2:5 nach dem ersten Spielabschnitt hinten. Zu egoistisch und ohne Mannschaftsgedanken wurden zu viele Konter zugelassen - vorne wurde nur durch Einzelaktionen der Abschluss gesucht - es sah zunächst nicht nach Wasserball aus. Eine Auszeit und die erste Viertelpause brachten das Team dann langsam wieder in das gewohnte Spiel. Als hätten alle plötzlich wieder einen Schalter umgelegt, kämpfte sich das Team über 5:6 zur Halbzeit bis zum 8:7 im dritten Viertel zur ersten Führung im Spiel. Es wurde kombiniert, sich frei geschwommen, Ausschlüsse gezogen, Überzahlspiele genutzt, hinten souverän verteidigt und sich gegenseitig dabei geholfen - alles das was seit der U18 Niederlage gegen Halle im März irgendwie nicht mehr geklappt hatte. Gerade der letzte Abschnitt war dann endlich mal wieder eine Demonstration des eigentlichen Teamgeistes, sodass die Jungs sich das 16:10 Endergebnis wirklich hart erarbeitet haben und an diesem Montag sich nach fünf Wochen Berg- und Talfahrt endlich wieder zu einem Team gefunden haben. Über die nächsten zwei Wochen gilt es nun diesen Schwung mitzunehmen - am 5. Mai finden früh in Eisenach und abends in Halle die beiden Rückspiele statt. Die Meisterschaft ist noch nicht verloren. Der SV Halle trifft ebenfalls noch einmal auf die Eisenacher - es wird ein spannendes Saisonfinale.

ESSC gegen Eisenach mit: Jentzsch; Heinrich, Jakob, Ghajati(1), Kirsch, Reinhardt-Garcia, Bergmann(3), Rajewski(3), Lo.Hauser(2), Steinecke(7), Gartai, Chichau, Heger.

Maurice Hotze musste gegen Eisenach leider pausieren - im Mai ist er wieder dabei.
Maurice Hotze musste gegen Eisenach leider pausieren - im Mai ist er wieder dabei.

Den Abschluss in der Thüringer Landesliga gilt es vorallem im Hinblick auf die überregionalen Termine Ende Mai und Anfang Juni souverän zu meistern. Beim Pokal der Sportstadt Postdam möchte sich die U15 Landesauswahl am 26./27.Mai stark präsentieren - 8 Landesverbände haben zu diesem Turnier gemeldet. Zwei Wochen später findet dann im Sportbad Britz der SG Neukölln die U16 Endrunde der ostdeutschen Meisterschaft statt. Nach dem 4. Platz im Pokal strebt das Team als Minimalziel ebenfalls diesen Platz an, sodass nach den Sommerferien vielleicht eine Vorrunde der deutschen Meisterschaft nach Erfurt geholt werden kann. Neben den drei Topteams aus Potsdam, Neukölln und Spandau erhofft sich das Team um Kapitän Tom Steinecke vor allem Chancen gegen die SG Brandenburg und den SWV Plauen.

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U14 bei ostdeutscher Meisterschafts-Vorrunde

Die U14 spielt am kommenden Wochenende in Zwickau um den Einzug in die Endrunde der ostdeutschen Wasserballmeisterschaft. Das Team, das bereits als Thüringer Meister feststeht, will am Samstag in den Spielen gegen WU Magdeburg und SWV Plauen alles geben, um die Basis für das Weiterkommen zu legen. Am Sonntag wird das Turnier dann fortgesetzt. Mit dem Gastgeber SV Zwickau und Spandau Berlin warten dann die vermeintlichen Turnierfavoriten auf unsere Mannschaft. Für die Endrunde qualifizieren sich die ersten drei Mannschaften. Am Samstagnachmittag haben unsere Kids zudem die Möglichkeit, sich ein Zweitliga-Spiel der Zwickauer Herren gegen die SG Schöneberg Berlin anzuschauen. Das zweite Qualifikationsturnier wird in Potsdam ebenfalls bei einem Turnier mit fünf Mannschaften (Potsdam, Brandenburg, Leipzig, Neukölln Berlin, Chemnitz) ausgetragen.

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U12 zweimal erfolgreich gegen Eisenach

Beide Punktspiele der Thüringenliga konnte die U12 des ESSC für sich entscheiden. Im März lautete der Endstand in Eisenach 16:3 für die Erfurter Jungs. Vor allem Vincent Bergmann sorgte als Centerverteidiger mit zahlreichen Ballgewinnen dafür, dass die Torausbeute der Eisenacher gering blieb. Aus einer sicheren Abwehr heraus wurden die Angriffe häufig im Konter nach vorn getragen und im gegnerischen Tor untergebracht. Besonders erfolgreich war dabei das schnelle Umkehrspiel von Tristan Fischer, der sich zudem siebenmal als Torschütze hervortat. 

Im Rückspiel am 14.04.18 in der heimischen Roland-Matthes-Schwimmhalle waren die Schützlinge des Trainergespanns Rudolph/Fischer ebenfalls siegreich gegen den Eisenacher SSV und behielten mit 21:7 die Oberhand. Von Beginn an stellten die Erfurter erneut klar, wer die Punkte behalten sollte und lagen zur Halbzeit deutlich mit 14:3 vorn. Die Eisenacher blieben nur mit Distanzwürfen gefährlich, die den ESSC allerdings einige Male schlecht aussehen ließen. Mit viel Spielzeit für weniger erfahrene Spieler wurde die zweite Spielhälfte nicht ganz so souverän heruntergespielt. Dennoch zeigte die jüngste ESSC-Mannschaft wieder eine insgesamt ansprechende Leistung mit einigen schön herausgespielten Toren. Nicolas Irmer erzielte neun Treffer, Eik Leichsenring traf fünfmal und Fabian Reichstein konnte sich erstmals überhaupt in die Torschützenliste eintragen.

ESSC beide Spiele mit: Bormann, Leichsenring(5), Martirosan, Brand(2), Semenchenko, R. Kurth(7), V. Bergmann(1), Fischer (10), Irmer (11), Reichstein(1), Oßmann, V. Kurth

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Herren weiter ungeschlagen an der Spitze

Mit einem Sieg in Sömmerda und einem Entscheid durch die Spielabsage des VfL Gera bleiben die Erfurter Wasserballer weiter ungeschlagen und mit 78:28 Toren an der Spitze der Thüringer Landesliga. Das Spiel am Samstagabend vor heimischer Kulisse konnte leider nicht stattfinden, da die Geraer Gäste keine spielfähige Mannschaft stellen konnten. So blieb die Sonntagspartie in Sömmerda als sportliche Aufgabe und als diese erwies sich das Spiel dann auch. Nach einer Verletzung von Wolfgang Mündnich gleich im Auftaktviertel ging das taktische Konzept der Trainer Jörg König und Karsten Lange nicht mehr auf. Das Vakuum im Erfurter Centerspiel nutzten die wie immer ambitionierten Gastgeber. Die Sömmerdaer ergriffen selbst die Initiative und legten mit 3:1 vor. Routinier Anton Rajewski verkürzte zwar für den ESSC, die eigene Führung sollte aber nicht gelingen. Im zweiten Spielabschnitt wurde dann aus einem hektischen zumindest ein ausgeglichenes Spiel. Nach jeweils zwei Toren beider Teams lag Sömmerda immer noch 5:4 vorn. Für einige Erfurter Neuzugänge war das kleine Becken und die Atmosphäre wohl doch etwas ungewohnt, vor allem nach dem klaren 15:3 aus dem Hinspiel. Erst als nach dem Seitenwechsel Youngster Florian Matzke zweimal nacheinander traf, wurde mit 6:6 erstmals der Ausgleich erreicht. Diesen psychologischen Vorteil ließen sich die Männer um Kapitän Sven Angelstein nicht mehr aus der Hand nehmen. Eric Wolf, Thomas Eifert und Lucas Hauser mit weiteren zwei Treffern erzwangen die Vorentscheidung. Hannes Schumacher setzte mit dem 11:8 (2:3; 2:2; 3:2; 4:1) den Schlusspunkt. "Schlecht gespielt- aber doch gewonnen" so das Fazit von Trainer Jörg König nach dem Spiel. Jetzt gilt es, die Phase bis zum Spiel am 2. Juni in Halle entsprechend zu nutzen. Die Voraussetzungen sind nahezu ideal, endlich wieder die Thüringer Meisterschaft nach Erfurt zu holen!

ESSC: Costeanu, Zharsky, Mündnich Angelstein, Wiering(1), Eifert(1), Matzke(2), Bech, Hauser(2), Wolf(3), Schumacher(1), Rajewski(1), Heinz

Ausschlussfehler: Sömmerda: 8              ESSC:7

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