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16. Meistertitel für die Herren

Zum Trainingsabschluss vor dem Saisonende hatten sich am Donnerstagabend die Herren nahezu komplett eingefunden. Beim Fototermin mit der Meisterschale konnte so mancher Spieler erstmals diese Trophäe in der Hand halten, die der Erfurter SSC nun schon zum 16. Male gewonnen hat. Herzlich beglückwünscht wurde auch Lucas Hauser. Der noch 18-jährige belegte in der Thüringer Torschützenliste mit 26 Treffern den ersten Rang. Für die neue Saison planen die Erfurter Wasserballer ein Novum: Erstmals wollen sie sich den Herausforderungen von zwei Ligen stellen. So soll sowohl in der Thüringer Landesliga der Titel verteidigt werden als auch in der Landesliga Sachsen um Punkte mitgespielt werden. Ein Unterfangen, das vor allem mehr Spielpraxis für alle Aktiven bringen soll. Als Ziel dieser Ambitionen sieht Wasserballwart Andreas Schlag dann aber den Aufstieg in die 2. Wasserball-Liga nach der kommenden Saison.

Hier eine Übersicht der bisherigen Thüringer Meister im Wasserball der Herren seit Austragung der Thüringer Meisterschaften (bis 2000 Teilnahme Erfurt immer mit 2. Mannschaft, 1. Mannschaft spielte durchgehend in der Regionalliga Ost):

1993      TSV Erfurt II

1994      SV 1906 Gotha 

1995      SV Wartburgstadt Eisenach 

1996      TSV Erfurt II 

1997      SV 1906 Gotha

1998      Eisenacher SSV

1999      SV Gera

2000      TSV Erfurt II

2001      Erfurter SSC

2002      VfL Gera (ESSC in 2. Wasserball-Liga)

2003      Erfurter SSC

2004      Erfurter SSC

2005      Erfurter SSC

2006      Erfurter SSC I

2007      Erfurter SSC II

2008      Erfurter SSC I

2009      Erfurter SSC II

2010      Erfurter SSC

2011      Erfurter SSC

2012      Erfurter SSC

2013      Erfurter SSC        

2014      SV Halle

2015     SV Halle

2016      SV Halle

2017      SV Halle II

2018     Erfurter SSC

 

 

 

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ESSC mit Rang 2 beim 2. Erfurter U10 Mini-Turnier

Einen sehr guten zweiten Platz erspielten sich die U10 Wasserball-Kids des ESSC am Samstag, 16.06.2018 in der heimischen Roland-Matthes-Schwimmhalle. Die zweite Auflage des Turniers fand mit sieben Mannschaften aus Bochum, Darmstadt, Georgsmarienhütte, Nürnberg, Würzburg, Zwickau und Erfurt statt. In knapp 20 Spielen konnten etwa 70 Kinder ihr Wasserballspiel testen und verfeinern und dabei vor allem viel Erfahrung sammeln.

Die Erfurter U10 erwischte dabei einen guten Start gegen den SV Würzburg 05. In der Vorwoche im Nürnberger U12-Turnier noch gegen die 05er unterlegen, gelang der Mannschaft von Trainer Sven Fischer ein ungefährdetes 8:2. Im zweiten Gruppenspiel wurde ein ebenso souveränes 10:3 gegen die Gäste vom SV Blau-Weiß Bochum erspielt. Als Gruppenerster im Halbfinale gesetzt, traf man auf den SV Zwickau, den Finalgegner des ersten Erfurter Mini-Turniers. Wohl schon das Finale vor Augen, nahmen die ESSC-Knirpse etwas das Tempo aus dem Spiel und mussten nach Führungswechseln im Spielverlauf mit der Schlusssirene noch den 4:4 Ausgleich durch die Zwickauer hinnehmen. Das anschließende 5m-Schießen brachte Höchstspannung für alle Teilnehmer und die zahlreichen Zuschauer auf den Rängen. Alle Erfurter Schützen trafen und es gab große Freude und Applaus nach der schönen Parade von Nachwuchstorhüter Vincent Kurth beim letzten Zwickauer Versuch. Der ESSC zog damit erneut ins Finale ein. Dort stand man den schon in der Vorrunde stark aufspielenden Gästen vom 1. FC Nürnberg gegenüber, die dank guter Trainingsbedingungen derzeit in den Jugendmannschaften überregional dominieren. Dennoch gut motiviert und die mögliche Titelverteidigung vor Augen ging der ESSC in die Partie. Die Erfurter ließen in der ersten Spielhälfte aus einer guten Abwehr heraus nicht viel zu. Dennoch erfolgte das 0:1 nach gutem Zusammenspiel der Nürnberger. Einige ebenfalls gut herausgespielte ESSC-Chancen durch Tristan Fischer, Yanic Brand und Sachar Semenchenko konnten pariert werden und so war es diesmal Abwehrchef Vincent Bergmann, der zu Beginn der zweiten Hälfte den Ball mit einem strammen Schuss im Tor der Gäste versenkte. Im besten Spiel des Turniertages schraubten die weiterhin agilen Nürnberger den Spielstand in der Folge dann jedoch auf 3:1, was in den Schlussminuten aus Erfurter Sicht leider nicht mehr korrigiert werden konnte. Dennoch eine tolle Leistung der Erfurter, die dem Club aus Nürnberg nach dem Spiel fair zum Turniertitel gratulierten.

Endplatzierung:
1. 1. FC Nürnberg
2. Erfurter SSC
3. SV Zwickau
4. SV Würzburg 05
5. WV Darmstadt
6. SV Georgsmarienhütte
7. BW Bochum

ESSC mit: Kurth, Wellendorf, Brand(8), Semenchenko(1), Bergmann(5), Fischer(9), Herrmann, Pashayev, Creutzburg, Jaritz

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Zum Abschluss noch ein Kantersieg

Mit 25:4 (5:1; 6:0; 6:1; 8:2) haben die Herren des Erfurter SSC ihr letztes Saisonspiel in der Landesliga 2018 gewonnen. Im einseitigen Match gegen den SV Gotha bestätigte das Team eindrucksvoll die verlustpunktfreie Meisterschaft. Nach einer Minute des Abtastens legten die Erfurter Wasserballer los. Thomas Eifert verwandelte einen Strafwurf und eröffnete so den Torreigen. Letztlich erzielten alle ESSC-Feldspieler außer Hannes Schumacher mindestens ein Tor. Aus dieser Statistik heraus stach noch Lucas Hauser. Mit neun erfolgreichen Abschlüssen war er der 18-jährige der auffälligste Mann im Wasser. Zudem kamen die U18-Spieler Florian Matzke (4), Henry Heinz (2) und Max Ruhmann (1) ebenfalls zu ihren Erfolgserlebnissen. Der 15-jährige Alexander Rajewski feierte sein Debüt und markierte das 14:1. Torwart Cezar Costeanu mit der gewohnt souveränen Leistung musste nur ganze viermal hinter sich greifen. Sein Gothaer gegenüber, Routinier Mathias Thiel flogen dagegen mehr als zwei Dutzend Bälle in die Maschen. Zum schnellen Erfurter Spiel gesellte sich zudem erneut eine überaus faire Spielweise: Ganze zwei Ausschlüsse musste der ESSC hinnehmen,. Die Gäste dagegen erhielten sieben Verweise aus dem Wasser. Sechs Überzahlspiele nutzten die Männer um Kapitän Sven Angelstein zum Torerfolg, eine Quote, die auf einen konzentrierten Auftritt zurückzuführen war. So landeten die Trainer Jörg König und Karsten Lange nach dem Abpfiff hoch verdient im Wasser der Roland Matthes Schwimmhalle. Kleines statistisches Detail: Das 100. Saisontor ging auf die Kappe von Lucas Hauser, als er das 5:1 markieren konnte. Mit 16:0 Punkten und 121:40 Toren lieferten die ESSC-Herren somit eine Saisonleistung ab wie schon seit einigen Jahren nicht mehr!

ESSC mit: Costeanu; Zharsky(1), Ruhmann(1), Angelstein(4), Wiering(1), Eifert(2), Matzke(4), Heinz(2), Hauser(9), Schumacher, Alex Rajewski(1)

 

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Zum Saisonabschluss ein volles Programm

Am Wochenende haben unsere Mannschaften noch einmal ein umfangreiches Programm vor sich. 11 Erfurter Spieler fahren mit der Landesauswahl zum Zwergenpokal der U 13 nach Chemnitz und messen sich dort mit Wasserball-Mannschaften aus 16 Landesverbänden Deutschlands. Das Turnier beginnt bereits am Freitag. Am Sonntagnachmittag werden die finalen Spiele des Mammutturnieres ausgetragen. Die Trainer Leslie Schlag und Florian Matzke haben für die Thüringer Auswahl einen einstelligen Tabellenplatz als Zielstellung ausgegeben.

In der Roland Matthes Schwimmhalle veranstaltet der ESSC am Samstagnachmittag ab 15.30 Uhr das 2. Erfurter Mini-Turnier für U 10-Wasserballer. Gar nicht Mini ist das Turnier an sich, denn sieben Mannschaften sind zu Gast. Teams aus Bonn, Bochum, Nürnberg, Würzburg, Darmstadt, Georgsmarienhütte und Zwickau haben für das Turnier gemeldet. 23 Spiele werden zur Austragung kommen. Nachwuchstrainer Sven Fischer erhofft sich einen Ausgang wie im Herbst 2017: Das 1. Erfurter Miniturnier konnten die Erfurter gewinnen.

Ab 20.30 Uhr treffen dann die Herren des Erfurter SSC im letzten Saisonspiel auf den SV Gotha. Ein deutlicher Erfolg soll die erfolgreiche Serie von ungeschlagenen Spielen abschließen. Der Titel ist bereits gewonnen und anschließend soll auch gebührend gefeiert werden. Der Eintritt zu allen Heimspielen ist frei, Zuschauer sind auf der Tribüne herzlich willkommen!

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U16 verpasst Bronze im Osten

Unsere U16 verpasste am Wochenende beim Final six um die Ostdeutsche Meisterschaft im Vereinssportbad Britz in Berlin-Neukölln die Bronze-Medaille. Gegen die beiden Favoriten der WF Spandau 04 am Freitagabend (4:34) und OSC Potsdam am Samstagmittag (4:28) stellte sich unser Team bei den sich bietenden Chancen gar nicht so schlecht an - aber die Offensivkraft der beiden Bundesliga-Jugendteams war bei weitem ausgeprägter. Außerdem kam es zum Strafwurf-Duell zwischen Tom Steinecke und Ex-ESSC Torhüter Erik Dortmann - so wie wir es von unserem ehemaligen Toptalent gewohnt sind, konnte er den sehr gut platzierten Schuss sicher parieren.

Es war eine super Lehrstunde in Sachen Wasserball - trotz der Niederlagen gingen die Jungs motiviert mit Vorfreude auf die letzten drei Spiele aus dem Wasser. OSC Co-Trainer Peter Driske fasste aufbauend zusammen: "Da habt ihr doch ein paar Erfolgserlebnisse im Spiel gehabt, den größten Brocken habt ihr jetzt hinter euch."

Und genauso war es auch. Die Plätze 1 und 2 waren nun abgehakt, ab diesem Zeitpunkt ging es um die eigene Platzierung im Turnier. 

Im dritten Abschnitt des Turniers trafen unsere Kids dann auf den SWV Plauen am Samstagnachmittag. Unser Team startete offensiv eigentlich gut ins Spiel, defensiv fehlte leider noch etwas der Biss, sodass die Mannschaftstaktik beim Pressdeckungsspiel nicht ganz aufging, wie es sich das Trainergespann Schlag und Matzke vorher ausgedacht hatte. Die Plauener nutzten im Gegenzug drei ihrer vier Chancen und der ESSC lag 2:3 zur Pause hinten. In dieser Phase des Spiels begann die Sternstunde von Lorenz Hauser. Zwei Konter und zwei Überzahlspiele in Folge brachten die Wende im Spiel zum zwischenzeitlichen 6:3. Ab diesem Moment kontrollierten unsere Jungs wieder das Spiel und konnten die Führung souverän bis zum 13:9 Schlussstand halten. Die beste Figur in diesem Spiel machte jedoch der starke Plauener Torhüter, der sein Team durch herausragende Paraden im Spiel behielt.

Am Sonntagmorgen stand dann das Spiel gegen das Jugendteam des Zweitliga Vizemeisters SGW Brandenburg auf dem Programm. Unsere Jungs setzten im ersten Viertel die Marschroute eiskalt um - 7:0 Spielstand nach dem ersten Viertel. Es wurde gekontert, kombiniert, der freie Mann gesucht, eine souveräne Leistung. Das zweite Viertel wurde dann zur Weiterentwicklung der Reservespieler und zur Schonung der Stammspieler genutzt. Hierdurch kamen die Brandenburger dann doch zu Chancen zum 10:2 Halbzeitstand. Aufgrund der deutlichen Führung war die Konzentration weg bei allen Jungs und das Spiel plätscherte zum 16:7 Endstand vor sich hin - ein deutlicher Unterschied zu den Bundesliga-Jugendteams. Potsdam und Spandau zogen die Souveränität vom ersten bis zum letzten Viertel durch - was zu 1:41 und 0:48 Endständen führte.

Der letzte Turnierabschnitt begann wie bei der U15 Endrunde im Vorjahr und der U13 Endrunde vor zwei Jahren am selben Juni Wochenende mit einem Gewitter, wodurch das Turnier unterbrochen werden musste. Somit kam es zu einem 1:0 Sieg für den SWV Plauen gegen Brandenburg nach 8:32 Spielminuten. Das Spiel war mehrmals unterbrochen worden. Nach 90 Minuten Gesamt-Verzögerung wurde das Spiel abgebrochen. Das Finale zwischen Potsdam und Spandau wurde pro forma auf Montag, den 18.06.2018 verlegt. Die Trainer entschieden zusammen mit der Turnierleitung, dass das Spiel um Platz 3 zwischen den Gastgebern Neukölln und dem ESSC auf jeden Fall nach dem Gewitter noch stattfinden sollte.

Unsere Jungs waren heiß auf das Spiel, 16:45 Uhr war das Becken dann freigegeben und es ging sofort los. Offensiv hielten wir gut mit, die Jungs belohnten sich aber zu selten beim 1:4 Viertelstand. Der zweite Abschnitt lief dann besser. Überzahlspiele und ein Konter verschafften den 4:6 Anschluss kurz vor der Halbzeit. Eine Auszeit brachte zwar noch einmal die Startaufstellung ins Spiel - aber leider wurde der letzte Angriff vor der Pause zu leicht nach wenigen Sekunden vergeben, sodass die Neuköllner mit dem Pausenpfiff einen Gegenkonter zum 4:7 verwandelten. Das war der Knackpunkt im Spiel. Das 5:6 vor der Pause hätte dem Spiel noch einmal eine neue Dynamik gegeben.

Im gesamten Spiel spielte Marius Dargel im Tor das beste Match in dieser Saison und verhalf dem Team im Spiel zu bleiben. Marcell Gartai konnte noch einmal den 5:8 Anschlusstreffer setzen. Leider häuften sich im dritten Abschnitt dann nicht die defensiven Fehler, sondern die eigenen in der Offensive. Drei Überzahlspiele wurden durch unüberlegte Anspiele aus der Hand gegeben. Jeder im Team stieß an die Grenzen der Belastung - was die Neuköllner bis zum 5:15 ausnutzten. Im letzten Abschnitt blühte unser Team dann noch einmal auf - Tom Steinecke bei Überzahl und Malik Ghajati mit einem Konter sorgten für das 7:18 Endergebnis aus Erfurter Sicht. Insgesamt war es ein schönes Spiel um den dritten Platz - auch die Neuköllner mussten um die Bronze-Medaille wirklich kämpfen. 

Unsere Jungs belegen somit mit 4:6 Punkten nach fünf Spielen einen hervorragenden 4. Platz und sind damit nach den drei Bundesliga-Jugendteams der vierte Qualifizierte für die Deutsche Meisterschaftsvorrunde Mitte September, in welcher die 16 besten Teams um den Einzug in die Runde des besten acht deutschen Teams spielen werden.

Co-Trainer Florian Matzke fasste das Turnier wie folgt zusammen: "Es hat richtig Spaß gemacht mit den Jungs und die Atmosphäre bei den Spielen war fantastisch. Hoffentlich gehen wir bald auch wieder den Schritt in Richtung der 2. Liga mit den Herren - in solchen Spielen lernt man trotz der hohen Niederlagen gegen die Favoriten viel mehr." Unsere heranwachsenden Jugendspieler arbeiten seit mehr als drei Jahren intensiv darauf hin - die nächste Saison mit der U16 der Jahrgänge 03 und jünger wird auf jeden Fall umso fantastischer und spannender. Jetzt haben die Jungs sich erst einmal eine kleine Auszeit verdient. Bis zu den Sommerferien folgen noch ein paar Kadertests und dann haben alle erst einmal sechs Wochen Pause. Die älteren Spieler fahren am 10. August mit den Erfurter Herren und auch dem Sömmerdaer Team zum Flutlichtturnier nach Greußen. Am 13. August beginnt dann der volle Trainingsbetrieb wieder. 

ESSC mit: Dargel, Jentzsch; Chichua, Ghajati(2), Hotze(6), S.Bergmann(3), Rajewski(9), Lo.Hauser(7), Steinecke(12), Gartai(2), Witteborg(3).

Ähnlich wie im Vorjahr in der U15 gewann unsere U16 deutlich gegen die SGW Brandenburg - Foto F.Hauser
Ähnlich wie im Vorjahr in der U15 gewann unsere U16 deutlich gegen die SGW Brandenburg - Foto F.Hauser

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