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Herren starten in der Sachsenliga durch - Ein Rückblick

 

Nach vielen Überlegungen und Diskussionen der Erfurter Wasserballer endlich wieder den großen Schritt aus der heimischen Thüringen-Liga in Richtung 2. Bundesliga zu wagen, entschieden sich die Männer des Erfurter SSC in der Saison 2018/19 zu einem Gaststart in der Oberliga Sachsen. Neue Gesichter, Schiedsrichter, Schwimmhallen, dazu längere Anreisen und neue Impulse für die Entwicklung der jungen Spieler: All das erwarteten die Vereinsverantwortlichen und die Spieler der Männermannschaft von der neuen Doppelbelastung neben der heimischen Thüringenliga. Die Regeln waren etwas „knackiger“ als gewohnt, die Pausenzeiten waren verkürzt, Auszeiten um die Hälfte reduziert und ein Spieltag beinhaltete stets zwei Spiele über die volle Distanz.
Anfang Dezember 2018 ging es in Dresden zum 1. Spieltag gleich gegen den Titelverteidiger aus Görlitz und TuR Dresden II. In beiden Spielen gelang es dem Team mit einem furiosen Anfangstempo die Führung zur Halbzeit zu sichern, allerdings ging der Mannschaft von Trainer Jörg König in der zweiten Hälfte der Partien die Luft aus. Die taktische Umstellung der Gegner auf aggressivere Manndeckung führte zu individuellen Fehlern, mangelnder Torgefahr und dem einen oder anderen vermeidbaren Ballverlust. Beide Spielen mussten letztendlich knapp abgegeben werden. Dennoch brillierte der jüngste Spieler der Liga Alexander Rajewski mit einem Tor für Erfurt.
Am 2. Spieltag gelang dann der erste Sieg gegen den MSV Bautzen. Gegen USV Dresden sah es bis zu den letzten Spielsekunden nach einem weiteren Erfolg aus. Fünf Sekunden vor Abpfiff glich das Dresdener Team aber zum 10:10 aus, sodass man sich letztendlich mit einem Punkt zufrieden geben musste.
Zum letzten Spieltag der Hinrunde musste der ESSC zunächst 3 Stunden nach Görlitz anreisen. Im Spiel gegen HSG Leipzig II vergaben die Erfurter abermals die Führung in den Schlusssekunden. Das zweite Spiel des Tages gegen die SG Auerbach/Netzschkau wurde zudem knapp verloren.
Fazit nach der Hinrunde: Das Niveau der Sachsenliga ist höher und die Kontrahenten waren insgesamt robuster und spielten körperbetonter und teilweise einfach cleverer als der ESSC. Die Schnelligkeit war zwar ein Erfurter Trumpf, allerdings wurden auch die taktischen Defizite ziemlich schnell offen gelegt. Dieses Manko abzubauen, daran wurde im Frühjahr verstärkt gearbeitet.
Am 4. Spieltag gab es trotz guter Vorbereitung einen Dämpfer im Rückspiel gegen den späteren Meister der Sachsenliga Lok Görlitz (8:13). Jedoch konnte das zweite Spiel des Tages gegen USV Dresden deutlich zu Erfurter Gunsten entschieden werden.
Highlight der Rückrunde war der Spieltag im Mai zu Hause in Erfurt. Hier konnten die Erfurter Männer vor heimischem Publikum auf Großfeld überzeugen. Mit schnellen Torerfolgen gegen den MSV Bautzen (Endstand 12:6) und TuR Dresden II (13:9) konnte die Führung über die gesamte Spielzeit beibehalten und ausgebaut werden. Daheim brillierten vor allem Center Christian Kattenberg, dazu Youngster Alexander Rajewski und Center-Verteidiger Robin Kampes.
Am letzten Spieltag im Freibad Bautzen konnten die Erfurter Herren bei strahlenden Sonnenschein, neben einen spürbaren Sonnenbrand vor allem mit einem 12:9-Sieg gegen Leipzig und einem vermeidbaren 10:10-Unentschieden gegen die SG Auerbach/Netzschkau einen durchaus zufriedenstellenden Saisonabschluss einfahren. Damit wurde der 4. Platz erreicht, punktgleich zur Drittplatzierten SG Auerbach/Netzschkau. Ein 10:9 im letzten Spiel hätte dabei sogar den Vizemeistertitel gebracht. So konnten sich Trainer und Spieler aber dennoch über den gelungenen Einstand und die beste Defensivleistung aller Teams freuen.
In der Rückrunde hatte der ESSC nur ein Spiel (gegen den Landesmeister Görlitz) verloren und bis auf besagtes Unentschieden alle Spiele gewonnen. Parallel zur Sachsenliga wurde „nebenbei“ auch der Landesmeistertitel der Thüringenliga verteidigt. Trotz holprigen Saisonstarts gegen die sächsischen Teams konnte eine enorme konditionelle und vor allem auch spielerische Entwicklung nachgewiesen werden. Alle Spieler auf den verschiedenen Positionen wurden an Erfahrung und Spielstärke reicher. Kapitän Lucas Hauser konnte sich mit 27 Saisontoren auf Rang 8 der Torschützenliste positionieren. In der Thüringer Landesliga konnte sich zudem Alex Rajewski mit 30 Toren an die Spitze dieser Wertung setzen.
In der nächsten Saison will der ESSC die aktuelle Form noch weiter ausbauen, weitere Jungendspieler integrieren und versuchen, in beiden Ligen ganz vorn mitzumischen, um danach den Schritt in die 2. Liga Ost zu wagen.

 

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Erfurter U12 ist Mitteldeutscher Meister

Im entscheidenden Spiel gewannen unsere jüngsten ESSC-Wasserballer am Montagabend mit 11:5 klar gegen die HSG TH Leipzig. Es war ein mit Spannung erwartetes Spiel, ging es doch nach je zwei Siegen gegen den SV Halle und die Wasserballunion Magdeburg sowie einem Unentschieden gegen die ebenfalls bis dato siegreichen Leipziger um Platz eins in der Mitteldeutschen Liga.
Die ESSC-Jungs waren in der heimischen Roland-Matthes-Schwimmhalle von Beginn an gut in der Partie. Hellwach in der Abwehr, starteten flinke Angriffe mit guten Torszenen und den ersten Treffern. Sehenswert war dabei das schnelle Umschalten und der souveräne Abschluss zum 2:0 durch Hannes Hinze. Es folgte die einzige Schwächephase des ESSC. Geschickt spielten die Leipziger einige Halbkonter aus. Vincent Kurth, der einige weitere Versuche der Gäste vereitelte, war nach dem finalen Querpass durch Leipzig mehrfach chancenlos. So lagen die Erfurter trotz Feldüberlegenheit zum Ende des zweiten Viertels plötzlich 2:3 hinten, ehe Tristan Fischer mit einem sehenswerten Antritt und nach gutem Zuspiel ausgleichen konnte. 14 Sekunden vor der Halbzeit: Ausschluss eines Leipziger Spielers und Auszeit. In Überzahl relativ unbedrängt, markierte Vincent Bergmann mit einem beherzten Schuss das 4:3 und damit die erneute Führung der Erfurter, die nicht mehr abgegeben wurde. Wie aus einem Guss spielte der ESSC nun auf. Auch die längeren Pässe fanden immer wieder präzise ihre Ziele. Leipzig kam zwar nochmal auf 5:4 heran, aber 6:1 Tore im dritten Viertel bedeuteten die Vorentscheidung. Bruno Oßmann, Nicolas Irmer, Yanic Brand, Antony Hollerbaum und erneut Tristan Fischer sorgten für die Treffer. Mit 10:4 ging es ins letzte Viertel, in dem sich noch einige schöne Spielszenen für die zahlreichen Zuschauer abspielten und am Ende ein 11:5 mit großem Applaus gefeiert werden konnte.

Endstand U12 Mitteldeutsche Liga

1. Erfurter SSC      11:1 Punkte
2. HSG TH Leipzig   9:3
3. WUM Magdeburg 4:8
4. SV Halle               0:12

ESSC: Kurth,V., Wellendorf, Brand(1), Eib, Mündnich, Bergmann(2), Fischer(3), Hollerbaum(2), Irmer(1), Oßmann(1), Hinze(1)

 

Foto: ESSC

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Moritzhaie gewinnen Aquaballturnier

Das von den Wasserballern des Erfurter SSC mit freundlicher Unterstützung der SWE Bäder GmbH veranstaltete Aquaballturnier für Schulmannschaften im Nordbad konnte die Mannschaft der Moritzhaie gewinnen. Die Mannschaft der Moritzschule erwies sich nach 15 Spielen bei herrlichem Wetter als bestes Team unter sieben Mannschaften. Silber holten sich die weißen Haie der Aktivschule, die mit den Wasserratten 2.0 auch noch Bronze für ihre Schule erringen konnte. Vier Stunden lang hatten die Mädchen und Jungen der Moritz-, Aktiv- und Grundschule 23 Spaß beim Spiel im Wasser. Ihre Lehrerinnen und Lehrer bescheinigten den ESSC-Verantwortlichen Leslie und Andreas Schlag: Nächstes Jahr sind wir wieder dabei! Das erfüllte die Organisatoren natürlich ebenso mit Freude wie die muntere Spielweise der zumeist gemischten Mannschaften.

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Aquaballturnier für Schulmannschaften

 

Ein Aquaballturnier für Schulmannschaften veranstaltet der Erfurter SSC mit freundlicher Unterstützung der Bäder der Stadtwerke Erfurt am Dienstag, 2.7.2019 im Nordbad. Mannschaften der 3. und 4. Klassen aus Erfurter Schulen werden sich daran beteiligen. Im Vordergrund steht der Spaß am Spielen im Wasser. Wenn das Ganze dann noch mit der Gewinnung von Nachwuchstalenten einhergeht, dann wird die Aktion ein voller Erfolg. Ab 10 Uhr werden die Mannschaften der Gera-Delfine, Rieth-Robben und Steiger-Forellen und weitere mit phantasievollen Namen bezeichnete Teams ins Wasser steigen und die Medaillen ausspielen. Die Siegermannschaft wird vom Erfurter SSC zum Pizza-Essen eingeladen.

 

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Statistik Landesmeister Wasserball

Hier die Thüringer Landesmeister im Wasserball der Herren seit 1993:

1993      TSV Erfurt II

1994      SV 1906 Gotha

1995      SV Wartburgstadt Eisenach

1996      TSV Erfurt II

1997      SV 1906 Gotha

1998      Eisenacher SSV

1999      SV Gera

2000      TSV Erfurt II

2001      Erfurter SSC

2002      VfL Gera

2003      Erfurter SSC

2004      Erfurter SSC

2005      Erfurter SSC

2006      Erfurter SSC I

2007      Erfurter SSC II

2008      Erfurter SSC I

2009      Erfurter SSC II

2010      Erfurter SSC

2011      Erfurter SSC

2012      Erfurter SSC

2013      Erfurter SSC    

2014      SV Halle

2015      SV Halle

2016      SV Halle

2017      SV Halle II

2018      Erfurter SSC

2019      Erfurter SSC

 

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